Hoppel-Poppel.

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Buchbeschreibung
s.l. [wahrscheinl. Fürth i. B. ; Löwensohn] oJ. ca. 1925.
22,5 x 30 cm quer, illustr. HLn. EB berieben, an den Stehkanten bestoßen. Am Rückendeckel Überzugspapier angeplatzt. Am Nachsatz Abziehbilder eingeklebt. 16 unpaginierte S. mit Bildern von Tamara Ramsay
Die Bilderbücherfabrik Löwensohn produzierte von 1882 bis 1937 in der Fürther Sommerstraße 16, 18 u. 20 Bilderbücher in zahlreichen Sprachen. Leider liegt kein Verlagsverzeichnis vor. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 brachte auch dieses jüdische Unternehmen in Schwierigkeiten. Gustav und Robert Löwensohn mussten 1937 den Betrieb an die Kunstanstalten May (KAMAG) in Dresden verkaufen und erhielten ledliglich 5% des Kaufpreises, der Rest der Verkaufssumme eignete sich der NS-Staat an. Die Firma wird in eine GmbH umgewandelt und tritt nun unter dem Namen Pestalozzi-Verlag auf. Ein Verlag, den die Firma Löwensohn schon Ende der 1920er Jahre übernommen hatte. Der bisherige Prokurist, Emil Franke, übernimmt die Geschäftsführung. Gustav Löwensohn, sein Bruder Robert und dessen Frau Ella-Ruth wurden deportiert und ermordet. **** Tamara Ramsay (* 15. September 1895 in Kiew; † 7. März 1985 in Mühlacker) war Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie illustrierte ab 1920 Kinderbücher für den Löwensohn-Verlag in Fürth. 1930 1931 veröffentlichte Tamara Ramsay unter dem Titel Die goldene Kugel ihr erstes komplett eigenes Buch. 1932 konvertierte sie vom russisch-orthodoxen zum katholischen Glauben. Die wunderbaren Fahrten und Abenteuer der kleinen Dott ist Ramsays einziges Werk, das größere Aufmerksamkeit erregt hat und in mehreren Auflagen und jeweils der Zeitströmung angepassten Fassungen erschienen ist. Der Erstauflage erschien in drei Bänden. Der Kinderbuchautor Otfried Preußler setzte sich Ende der 1950er Jahre für eine Neuauflage ein, bis es schließlich als einbändige Ausgabe bei dtv als „Kinderbuchklassiker“ erschien. **** Frida Schanz (* 16. Mai 1859 in Dresden; † 17. Juni 1944 in Warmbrunn/Schlesien) war Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin. Ab 1891 lebte sie in Berlin. 1895 begann sie gemeinsam mit Clementine Helm, den Almanach Junge Mädchen herauszugeben. Da Helm bereits im Folgejahr verstarb, führte Schanz das Projekt bis 1904 allein weiter. Noch bis 1905 publizierte sie auch das Jahrbuch Kinderlust. Nach dem Tod ihres Mannes 1905 arbeitete sie in der Redaktion von Daheim und als Lektorin bei Velhagen und Klasings Monatsheften. Ihr Werk umfasst Kinderliteratur, Erzählungen, Märchen, Novellen, Gedichte und Lebenserinnerungen (Fridel, 1920).
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